Technische Prinzipien und strukturelle Eigenschaften von Glasfaserkabeln

Jan 01, 2026

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Das Übertragungsprinzip von Glasfaserkabeln basiert auf der Totalreflexion des Lichts. Der Faserkern besteht typischerweise aus hochreinem Siliziumdioxid mit einem Durchmesser von 8-10 Mikrometern (Einzelmode-Faser) oder 50-62,5 Mikrometern (Multimode-Faser). Der Brechungsindex des Mantels ist etwas niedriger als der des Kerns, wodurch das optische Signal entlang eines Sägezahnpfads innerhalb des Kerns übertragen wird. Der Mantel bietet mechanischen Schutz und Isolierung gegen die Umgebung. Zu den Materialien gehören Polyethylen (PE) und raucharmes, halogenfreies Material (LSZH), das die Feuer- und Korrosionsbeständigkeitsanforderungen verschiedener Installationsszenarien erfüllt.

 

Abhängig von der Anwendung können optische Fasern in Single-Mode-Fasern (SMF) und Multimode-Fasern (MMF) unterteilt werden: Single-Mode-Fasern haben eine höhere Bandbreite und längere Übertragungsentfernungen (bis zu 100 Kilometer oder mehr) und eignen sich für die Kommunikation über große Entfernungen. Multimode-Glasfaser ist kostengünstiger, hat aber eine kürzere Übertragungsdistanz (normalerweise mehrere zehn Meter bis 2 Kilometer) und wird hauptsächlich für lokale Netzwerke (LANs) und interne Verbindungen von Rechenzentren verwendet.

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