Vorsichtsmaßnahmen für die Installation und Wartung von Glasfaserkabeln
Jan 06, 2026
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Beim Glasfasereinsatz müssen die Betriebsabläufe strikt eingehalten werden, um Leistungseinbußen aufgrund von physischen Schäden oder Verunreinigungen zu vermeiden:
Fusionsspleißen vs. Kaltspleißen: Fusionsspleißen ist die gängige Lösung für langfristige Verbindungen. Ein Fusionsspleißgerät verschmilzt die Kerne zweier Glasfasern mithilfe einer elektrischen Lichtbogenentladung und kontrolliert so die Verluste auf unter 0,02 dB. Beim Kaltspleißen werden vorinstallierte Steckverbinder mit Aderendhülsen verwendet, was eine einfachere Bedienung, aber höhere Verluste (ca. 0,3 dB) bietet und sich für Notfallreparaturen oder temporäre Verbindungen eignet.
Biegeradiuskontrolle: Der minimale Biegeradius der optischen Faser darf nicht weniger als das Zehnfache des Kabeldurchmessers betragen (z. B. beträgt der minimale Biegeradius für ein Kabel mit 2 mm Durchmesser 20 mm). Andernfalls nehmen die Mikrobiegeverluste zu, was möglicherweise zum Bruch des Kerns führen kann.
Reinigung und Prüfung: Reinigen Sie vor dem Anschließen die Endfläche mit einem fusselfreien, in Isopropylalkohol getauchten Wattestäbchen, um Staub- oder Fettverschmutzungen zu vermeiden. Zu den Testwerkzeugen gehört ein optisches Zeitbereichsreflektometer (OTDR), das Fusionsspleiße, Brüche oder übermäßige Biegungen in der Verbindung lokalisieren kann, um sicherzustellen, dass der Gesamtverlust der Verbindung unter dem Entwurfsschwellenwert liegt (z. B. muss der Gesamtverlust für eine 10-km-Verbindung unter 2,5 dB liegen).
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