Technische Prinzipien und Systemarchitektur von FTTA

Jan 18, 2026

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FTTA ist eine Breitbandnetzwerkarchitektur, die zur Verbindung von Basisstations-Basisbandeinheiten (BBUs) und Remote Radio Units (RRUs) verwendet wird, einer Schlüsseltechnologie für die Bereitstellung von C-RAN (Centralized Radio Access Network). Diese Netzwerkarchitektur umfasst typischerweise physisch getrennte RRU- und BBU-Funktionen. Die Funkausrüstung ist neben ihrer jeweiligen Antenne im RRU-Gehäuse untergebracht, und die Hochfrequenztransformation wird an der RRU auf der Turmspitze durchgeführt, wodurch eine Trennung der Hochfrequenz- und Basisbandkomponenten der Basisstation erreicht wird. Glasfaserkabel werden über Remote Fiber Feeder (RFFs) eingesetzt, um die BBUs am Boden mit den Anschlusskästen auf der Turmspitze zu verbinden, und dann werden Patchkabel verwendet, um die Glasfaserkabel mit den RRUs zu verbinden.

 

FTTA-Systeme nutzen eine Vielzahl von Glasfasersteckertypen, darunter LC, SC, ODC und MPO, um unterschiedliche Geräteschnittstellen und Einsatzanforderungen zu erfüllen. ODC-Anschlüsse sind zusammen mit den unterstützenden Glasfaserkabeln zur Standardschnittstelle für Fernfunk- und Glasfaser-zu-Antennen-Anwendungen in 3G-, 4G- und WiMax-Basisstationen geworden.

 

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Um die Leistung des FTTA-Netzwerks sicherzustellen, müssen Installation und Wartung strengen Standards entsprechen. Eine visuelle Inspektion und Reinigung sind entscheidend, um eine Signalverschlechterung zu verhindern. Die Akzeptanzkriterien für Steckverbinderendflächen entsprechen der von der International Electrotechnical Commission (IEC) festgelegten Norm IEC 61300-3-35. Zu den Testwerkzeugen gehören ein Visual Fault Locator (VFL), ein optischer Leistungsmesser und ein Optical Time Domain Reflectometer (OTDR) für Durchgangsprüfungen, Verlustmessungen und Fehlerortung.

Im Zuge der Weiterentwicklung von Netzwerken haben sich FTTA-Lösungen kontinuierlich weiterentwickelt, was zu Lösungen wie der Rosenberger NPOI-Verbindungslösung (Neutral Point of Interface) geführt hat.

 

Diese Lösung basiert auf einer universellen, gemeinsamen Designphilosophie und verwendet nicht-proprietäre Plug-{1}}and{2}}Top-Glasfaser- und Stromverbindungsanschlüsse für Tower-, was den gemeinsamen Aufbau von Basisstationen und die RAN-Freigabe zwischen verschiedenen Betreibern oder OEMs erleichtert. Darüber hinaus gibt es hybride FTTA-PTTA-Kabellösungen, die Glasfaser und Strom in einem einzigen Kabel kombinieren, wodurch die Kabelanzahl reduziert, die Installation vereinfacht und Turmplatz gespart wird.

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